

Das Systemische Labor
zur sozialen Steuerung über Geld
Vermutlich steuern wir unser Leben viel mehr über Geld als uns bewusst ist.
Im Systemischen Labor erforschen wir Wege, die soziale Steuerung mit und über Geld zu durchschauen: seine Rolle zur Bewältigung von Ungewissheit und seine enorme kommunikative Bedeutung. Was brauchen wir für einen guten, vielleicht gelassenen Umgang mit dem Medium Geld?
Wir diskutieren die Erklärungskraft, die praktischen Vorteile und mögliche Verbindungen zweier attraktiver Ansätze.
Elena Esposito versteht Geld aus konstruktivistischer und systemtheoretischer Perspektive - als Phänomen der Kybernetik 2. Ordnung zur Beobachtung aller Teilnehmer im System Wirtschaft. So dient Geld zum einen zur Steigerung von Kontingenz, zum anderen zur Handhabung von Zukunft und Ungewissheit - sicher mit unsicherem Ausgang.
Aldo Haesler analysiert aus einer phänomenologischen und ästhetischen Sicht die Entmaterialisierung des Geldes und seine alles übergreifende, unverschämte kommunikative Bedeutung – seine alltägliche und zugleich tabuisierte Magie.
Das Systemische Labor stellt die alten drängenden Fragen neu: Was ist Geld? Geld funktioniert offenbar, aber wie und wieso? Was sind die Nebenwirkungen? Und was machen wir, wenn uns die nicht gefallen?
Das Labor bietet
Elena Esposito
Elena Esposito, Dr., studierte Philosophie bei Umberto Eco und Soziologie in Bologna, Promotion bei Niklas Luhmann.
Seit 2001 Professorin für Kommunikationssoziologie an der Universität Modena-Reggio Emilia.
Aldo Haesler
Aldo Haesler, Dr., Studium der Ökonomie, Soziologie und Philosophie in St. Gallen (HSG) und Strassburg.
Seit 2001 Ordinarius für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Caen.
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