

Diese Veranstaltungsreihe fokussiert ausgewählte systemische Ansätze in Theorie und Praxis sowie deren prominente Vertreter und ihr Werk.
Der Auer Fokus erforscht aktuelle Bezüge und neue praktische Anwendungen zentraler systemischer Theoriekonzepte in therapeutischen, beraterischen und organisationellen Kontexten. Andererseits werden unterschiedliche Vorgehensweisen und Prozesse systemtheoretisch reflektiert, um ihren Erfolg konzeptionell zu erfassen und ihre weiteren praktischen Möglichkeiten zu erschließen.
Die Referenten und die Teilnehmenden treten in einen intensiven Austausch über richtungweisende Modelle, probieren sie aus und arbeiten gemeinsam an deren Weiterentwicklung.
Das Systemische Labor ist der Raum für unwahrscheinliche Kommunikation. Es bringt Menschen miteinander ins Gespräch, die sich sonst nicht treffen würden. Die Beteiligten geben ein gehöriges Maß an Kontrolle auf; der Erfolg ist nicht garantiert. Aber die Chancen überwiegen die Risiken, denn die fachliche Kontroverse, die über die Darstellung der eigenen Positionen hinaus geht, ebnet Wege für neue Entwicklungen und Modelle.
Hier ist ein Ort, an dem experimentiert, beobachtet, entwickelt wird. Oder, im Sinne des Labor–Gedankens: Perturbation, Beunruhigung, sachliche Auseinandersetzung – das ist, was Entwicklung vorantreibt, sei es die eines Individuums, sei es die eines ganzen Feldes, einer Disziplin, eines Denkmodells.
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