

Wie steuert man ein System, das sich nicht steuern lässt?
Das war das Thema des ersten Auer Fokus in Berlin. Die Carl-Auer Akademie hatte mit Humberto R. Maturana einen der großen Vordenker der Systemtheorie geladen.
Als Gastgeber führte Bernhard Pörksen die Teilnehmenden durch das Programm dieses ganz eigenen Seminars mit dem Erfinder des Konzepts Autopoiese.
Ausgehend vom zentralen Thema Beeinflussung und Kontrolle lebender Systeme, luden die Fragen der Teilnehmer Humberto Maturana dazu ein, zu bislang wenig oder gar nicht diskutierten Zusammenhängen des Konzepts Autopoiesis ausführlich Stellung zu nehmen.
Dies ist im reichhaltigen Filmmaterial zum Auer Fokus ausführlich dokumentiert. Daraus stellen wir hier zwei Ausschnitte zur Verfügung, in denen es um die Themen „Würde“ und „Unterscheidung von Einfluss und Kontrolle“ geht.
Auch bei den weiteren Veranstaltungen der Carl-Auer Akademie will die Unterscheidung von Einfluss und Kontrolle wohl bedacht sein: Am 22. und 23. Juni 2012 ist Andreas Graf von Bernstorff unser Gast im Auer Fokus. Er präsentiert ausführlich sein Konzept des Campaigning als strategische Konflikt-Inszenierung.
Anfang November 2012 widmet sich das zweite Systemische Labor wieder einem brisanten Thema. Es geht um soziale Steuerung über Geld: Wie machen wir Geld, und was machen wir damit?
Wir wünschen Ihnen erfolgreiche Inszenierungen und gute Ideen über Geld – und wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhin in den Denkräumen der Carl-Auer Akademie begegnen.
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